
Claudia Zajic, DSAin
Psychotherapeutin (Humanistische Therapie /
Personzentrierte Psychotherapie)
Kontakt
Praxisgemeinschaft am Stadtpark
Reisnerstraße 2/25, 1030 Wien
Telefon: 0660 / 913 35 04
Angebot
Methode:
Personzentrierte Psychotherapie
Setting:
Einzeltherapie
Zielgruppe:
Erwachsene
Zur Person
Ich wurde 1969 in Wien geboren. Beim Hineinschnuppern in diverse geisteswissenschaftliche Fächer (u. a. Germanistik und Theaterwissenschaften) an der Universität Wien stellte ich fest, dass ein Studium damals nicht das Richtige für mich war. Stattdessen absolvierte ich eine Lehre als Buchhändlerin und habe diesen lebendigen Beruf dann elf Jahre lang ausgeübt. Im Laufe dieser Zeit wurde mir klar, dass ich gerne noch mehr und näher mit Menschen zusammenarbeiten möchte und so besuchte ich die berufsbegleitende Sozialakademie (Abschluss 2001). Danach arbeitete ich elf Jahre als Sozialarbeiterin an der forensischen Abteilung des Otto-Wagner-Spitals und bin seit 2012 in der ersten Wiener Frauenberatungsstelle Frauen* beraten Frauen* mit großer Begeisterung als psychosoziale Beraterin tätig. Seit 2009 engagiere ich mich zudem ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Aus diesen Tätigkeiten reifte der Entschluss, mich ab 2019 durch die OeGwG zur personzentrierten Psychotherapeutin ausbilden zu lassen. Seit 2021 bin ich befugt, als Psychotherapeutin, nun auch in freier Praxis, tätig zu sein.
Warum mir Psychotherapie wichtig ist
„Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer. Später erst zeigt sich, was darin war. Aber ein ganzes Leben lang rinnt das an uns herunter, da mag einer die Kleider oder auch Kostüme wechseln, wie er will.“
(Heimito von Doderer)
Im Laufe unserer Kindheit entwickeln wir Menschen Strategien, die uns helfen, unter den uns gegebenen Rahmenbedingungen einigermaßen gut durchs Leben zu kommen. Viele dieser Strategien bleiben und sind uns ein Leben lang hilfreich, manche sind es nicht. Im Gegenteil – im Laufe des Lebens schaden sie uns bzw. hindern uns daran, als Individuum lebendig mit der Gesellschaft im Austausch zu sein und sich mit ihren Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Diese hinderlichen Muster genau anzusehen, sie zu erforschen und im Rückblick zu verstehen, anzunehmen und im besten Falle zu verändern, das kann in einer Psychotherapie mit einem verstehenden, wertschätzenden und resonanten Gegenüber gelingen. Eine gute therapeutische Beziehung hilft dabei, sich selbst besser kennenzulernen und neue bzw. eine breitere Palette an Verhaltensweisen an sich zu entdecken und zu erproben – die/der zu werden, die/der man (eben auch) ist. Dieser Weg zu sich selbst kann schwierig sein, spannend ist er allemal und in jedem Fall ist er lohnenswert. Ich freue mich, Sie auf diesem Weg begleiten und kennenlernen zu dürfen.